Ein Spaziergang durch den Wittenberger Stadtpark lohnt sich immer – besonders, wenn man auf ein Denkmal stößt, das mehr als nur Stein ist: das Eunike-Denkmal. Es wurde 1893 zu Ehren von Fritz Eunike errichtet, der sich als Stadtverordneter mit Herzblut für die Verschönerung der Stadt und die Anlage dieses Parks eingesetzt hat.
Das Denkmal selbst ist elegant in seiner Schlichtheit: eine dunkle Steinsäule mit eingelassenem Porträtmedaillon und zwei seitlich integrierten Bänken. Es lädt nicht nur zum Innehalten ein, sondern ist auch ein Denkmal bürgerlichen Engagements – eine Seltenheit in einer Zeit, in der Denkmäler sonst oft Generälen oder Fürsten gewidmet wurden.
Eunike war kein großer Kriegsheld, sondern ein Gestalter des Alltags – ein Mann, der durch Beharrlichkeit, Mitgestaltung und Verantwortungsbewusstsein seine Stadt lebenswerter machte. Ein Vorbild, das auch heute noch zum Nachdenken anregt.
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